Ebro Delta


Freitag 13.01.17 

Diese Nacht war ungewöhnlich warm, 13 Grad.
Ein letztes Mal bei einer Tasse Latte den Sonnenaufgang auf diesem Platz genießen.

Wir entsorgen und weiter geht's.
Den Bahnübergang an der Zufahrt zum Platz gehen wir wieder langsam an.
Heute wollen wir nach Tortosa und ins Ebro Delta, also nicht weit. 61km
Mandarinen und Orangen im Überfluß.
In Tortosa fahren wir den kostenlosen Stellplatz an.
Vom Stellplatz kann man am Ebro entlang in die Altstadt radeln. Es sind nur ca. 2km. Aber ein kräftiger Wind weht und so beschließen wir die Stadt nur aus dem Womofenster zu besichtigen und danach ins Delta  weiter zu fahren.


Kein schlechter Preis
Es geht 27 Km am Ebro entlang.

Man fährt mitten durch Reisfelder zum Teil auf Landwirtschaftlichen Wegen, das Ziel ist dabei immer gut ausgeschildert.

Ankunft Stellplatz Casa di Fusta Stellplatz mitten im Naturschutzgebiet bei einem Lokal.
Kostenlos
V/E je 3 €
super WLAN Zugangscode im Lokal

Ankommen, Frühstücken. Wir gehen ins Lokal, dort ist man freundlich, den Code haben sie bereits auf Ihrer Visitenkarte unterstrichen. Am Morgen haben sie Baguette. 
Es ist hier wieder deutlich kühler, 12 Grad, dazu weht ein kräftiger Wind.
Hier im Nirgendwo ein Top WLAN
Den Rest des Tages trage ich die Reise in den Blog ein

Tage zuvor haben wir uns Iberico Schwein im Supermarkt gekauft. Welch Geschmackserlebnis!

Die Nacht war hier erwartungsgemäß ruhig. Der Wind in Teilen sehr böig.
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Cambrils


Mittwoch 11.01.17 


Wir haben wunderbar ruhig geschlafen.
Nach dem bezahlen fahren wir weiter. 
Bestes Wetter, wir wollen an einem Platz zum Entspannen.
Unser Navi schenkt uns noch ein bisschen "Barcelona kann auch eng sein"


Aber wir finden schnell auf die Autobahn zurück.
Vom Hafen und den historischen Vierteln sehen wir leider wenig, das Meiste ist untertunnelt.
Den großen Industriehafen auf der linken und einen gigantischen Friedhof auf der rechten Seite sehen wir wieder.
Kurz nach Barcelona bei Gava, fahren wir zum Einkaufen und tanken aus. 
Hier ist ein großer Gewerbepark.
Wir tanken günstig. Überall bekommt man hier Gasflaschen. Der Tip mit dem Haushaltswarengeschäft aus dem Netz brauchen wir nicht wirklich. An den meisten Tankstellen und CPs bekommt man Gasflaschen, sogar an kleinen Stellplätzen. Wir haben bis jetzt keine Flasche gekauft, da wir nicht heizen müssen.
Die spanischen Supermärkte stehen den französischen in nichts nach, sind also hervorragend.

Auf den Weg zurück zur Autobahn kennt unsere Steffi (Navi) wieder eine Abkürzung. Die Beschilderung ist auch etwas verwirrend.
Und immer wieder Mautstationen. Aber so kommen wir zügig voran.
An vielen Autobahnraststätten sind Wohnmobil V/E, nicht nur Entsorgen auch Wasser ist kostenlos.
Kurz vor Tarragona weist ein Schild mit alter Kamera zu einem Parkplatz an der Autobahn.
Also etwas sehenswertes. Wir machen einen Fotostop.
Ausfahrt Cambrils  gef. Km 132
Wir haben den Platz in der Promobilapp entdeckt. Viele schwärmten, Bild war leider keines dabei. 
11,45 € alles inkl. 
Hm, was das wohl wird ?

Das wurde es - der absolute Traum.
Die Rezeption hat über Mittag geschlossen. Wir suchen uns einen Platz, schließen uns am Strom an, alles ganz unkompliziert.
Um 16 Uhr machen wir einen Spaziergang über den Platz und wollen uns anmelden.

Eindrücke vom Platz.

Wir melden uns an. Auch hier ist man wieder sehr freundlich. 
In genuscheltem Englisch und spanischer Freundlichkeit. 
Er hätte zwar WLAN, aber er rät uns ab. Kein guter Empfang und 1€ die Std.
Rezeption und Sanitärgebäude. (dazu später mehr)

Dazu haben wir noch wirklich nette Nachbarn. Beim Rauschen der Wellen schlafen wir ein. Ansonsten hört man hier nichts.
Vielleicht liest man es ja ein klein wenig raus. Bis jetzt gefällt uns Spanien sehr gut. 😎

Donnerstag 12.01.17

Sonnenaufgang
Heute wollen wir ins 7km entfernte Cambrils radeln, aber nicht nur wir.
Auch hier die Radwege wieder vorbildlich. Das kennen wir sonst nur aus Dänemark und in Teilen aus Deutschland.
Sogar an der Hauptstraße ist ein 1,5m breiter Streifen von der Fahrbahn für Radfahrer abgetrennt. Oft sogar als Rotweg gekennzeichnet.
Wenn man unter manch Palmen durchradelt gibt es ein Geschrei. Brütende, frei lebende Papageien.
Kurz vorm Hafen treffen wir sie dann wieder, unsere sehr netten Nachbarn.
Wir radeln noch über den alten Stadteil des Ortes.
Im T-Shirt geht es zum CP zurück. Maps.me lotst uns gewohnt sicher zurück.
Im T-Shirt geht es zurück. Maps.me lotst uns gewohnt sicher.
Maps.me lotst uns gewohnt gut zurück. Wir sind auf besonders schönen Radwegen gefahren.
Den Nachmittag genießen wir am Meer.
Und jetzt wie erwähnt, komme ich noch einmal auf das Sanitärgebäude zurück. 
Geplant war eigentlich morgen ins Ebro Delta zu fahren und im Anschluß auf einen 3Sterne CP mit richtig noblen Sanitär. 
Aus Interesse hat Günter sich die Anlagen vor Ort angeschaut.
Hell, super sauber, ein Wasserdruck wie zuhause und herrlich warmes Wasser. 

Das Ebro Delta bleibt, der CP mit dem Luxussanitär ist gestrichen. 
Ein echtes Überraschungspaket dieser Platz.
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Barcelona


Dienstag 10.01.17 

Wir haben wunderbar geschlafen. 

Zuerst gehen wir zum Ticket Automaten. Er zeigt uns den Bustarif von 50€.
Durch "mein Womo" wissen wir, dass dies nur Mobile mit Zwillingsbereifung zahlen müssen und wir vor zur Schranke fahren sollen. Dort begrüßt uns freundlich die Frau am Kassenhaus, fragt "Camper ?" 
Wir bezahlen 6,50 €, also den normalen Parktarif für Autos, die Übernachtung ist kostenlos dabei. Sie wünscht uns noch einen schönen Urlaub. 

Wie gastfreundlich.

58 Km sind es zum City Stop Barcelona.

Der Platz liegt nah der Autobahn und nah den Sehenswürdigkeiten. Er ist gut ausgeschildert.

Bonas dias, äh bonas frostas begrüßt uns der nette Parkwächter mit einem Lächeln.
Für einen Spanier vielleicht. 🔆
Wir bezahlen 30 € + Strom 4 € für einen absolut sicheren, ruhigen Platz mitten in Barcelona.
Wir finden ein fairer Preis.
Wir gönnen uns in Ruhe ein Frühstück.

Maps.me berechnet für uns den Radweg, wir wollen zu Gaudis Sagrada Familia radeln.

Noch in keiner Millionenstadt haben wir solche Radwege gesehen. Vorbildlich !

Welch gigantisches Bauwerk.
Predigt aus Stein, nannte Gaudi sein spektakuläres Werk, an dem er die letzten 12 Jahre seines Lebens arbeitete.
Tatsächlich wird immer noch an der Fertigstellung des Mamutprojekts gearbeitet. 
Zu Gaudis 100 Geburtstag 2023 soll der Bau fertiggestellt sein.
Zoom auf einen der Arbeiter an der Fasade links.

Wie fließender Stein wirkt dieser Teil.

Viel zu entdecken, man erkennt die unterschiedlichen Baumeister.
Jeweils vor und hinter dem Gebäude ist ein Park angelegt.

Wir umrunden die Sagrada Familia und staunen auch hier

Besonders die Stimmung hier im Park ist besonders. Straßenmusikanten, Gaukler, Seifenblasendomteure und dazu im T-Shirt in der Sonne bruzeln. 
Vorbei an schönen und weniger schönen Vierteln geht's zurück zum Womo.
Man trifft auch auf bittere Armut.
Wie in allen Großstädten, leben aus dem Einkauswagen.
Kurz vorm Womostellplatz kaufen wir an einem der vielen Obst und Gemüse Läden ein.
Herrliche Frische zum kleinen Preis.


Einfahrt zurück am Stellplatz. Wir genießen die Sonne und die absolute Ruhe auf dem Platz und dies mitten in Barcelona.
Und natürlich das gerade gekaufte Obst.
Insgesamt sind wir 11km geradelt und dies auf besten Radwegen. Barcelona wir kommen wieder und dann erradeln wir uns ein anderes Viertel.
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Auf nach Spanien Montserrat


Montag 09.01.17 

Bevor wir nach Spanien fahren, fahren wir noch kurz mit dem Womo durch Narbonne.
Frankreich zeigt sich noch ein letztes Mal von seiner windigen Seite. Zahlreiche Windräder und viel Wein.

Wir nähern uns der spanischen Grenze und schlagartig, mit befahren von spanischen Boden ist es windstill.

Rote Böden, viel Landwirtschaft

Besondere Bäume

Und immer wieder große Industrieanlagen, aus deren Kamine Rauch steigt, der die Luft erfüllt.
Katalonien ist nicht von ungefähr die mit Abstand reichste Provinz Spaniens. Auch wenn sie das eigentlich garnicht mehr sein will.

Und natürlichviele, viele Mautstationen. Spanien kann mit den franz. Autobahngebühren locker mithalten.

Wir entscheiden uns für Montserrat, schon die Anfahrt ist ein Erlebnis. Schon Kilometer vorher sieht man das Kloster und den Montserrat- zerrissenen Berg.

Die Strecke ist schön zu befahren. Innerhalb von kürzester Zeit überwindet man 725 Höhenmeter.
Wer lieber mit der Bahn auf den Berg will, vielleicht weil er diese Bergstrecke lieber nicht fahren will, kann mit dem Womo auf dem großen Parkplatz bei der Talstation parken und auch dort übernachten.

Als wir oben ankommen ist der Parkplatz für einen Montag im Januar überraschend voll. 
Viele spanische Autokennzeichen. Vielleicht ist dies hier unser Neuschwanstein. Wir Bayern würden das auch nie während der Touristensaison besuchen. 


Wir fahren durch eine Schranke, der Busparkplatz ist besetzt, solo dormire erklärt man in uns, so fahren wir zurück zum PKW Parkplatz.

Welch Lage für ein Kloster 

Die heutige Klosteranlage stammt aus dem 19. Jhd., vom ursprünglichen Komplex blieben lediglich ein romanisches Portal (11 Jhd.) und der gotische Kreuzgang (14 Jhd.) erhalten. Alles andere fiel 1808 der Zerstörungswut der napoleonischen Truppen zum Opfer.
Scharen von Pilgern kommen zur Madonna von Montserrat der Schutzheiligen Kataloniens. 

Ich habe versucht die Madonna zu zoomen. Der Besucherandrang war zwar nicht groß, aber Meine zwei warten draußen vor der Kirche auf mich und "mein Gott" ist völlig unabhängig einer Kirche bei mir.
Zurück beim Womo gönnen wir uns ein sehr spätes Frühstück, um dafür etwas gerader zu stehen, parken wir um. 



Tolle Aussicht ins Tal.

Direkt vom Wohnmobil aus, beobachten wir die Arbeiter am Felsen. Welch gigantische Leistung, dies hier alles zu sichern.

Um ca. 18 Uhr fahren wir auf den Busparkplatz. Dort sind jetzt beide Schranken geöffnet und wir stehen gerade.
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Palavas les Flots Narbonne Gruissan

Freitag 06.01.17 

Als nächstes Ziel haben wir uns den Stellplatz in Palavas les Flots ausgesucht.
Übers Gebirge schlängeln wir uns zurück auf die Autobahn.

Dabei kommen wir an Arles vorbei.
Wie beim letzten Mal halte ich die Kamera zu weit links.
Lange Zeit nur Landwirtschaft

Der Wind weht heftig.

Wir überqueren die Rhone und
Sind im Languedoc Roussillon

Wunderbar freie Autobahnen, die 285 Km Fahrt vergehen schnell.

Fahrt "Mitten" durchs Wasser

Die Anfahrt zum Platz ist etwas ungewöhnlich, aber sehr gut beschildert.

Wir parken unser Mobil und buchen erst Mal für 1 Nacht.
Der Mann an der Rezeption ist sehr freundlich und seeehr langsam.
16,66 € inkl. allem. WLAN über Fremdfirma, daher sehr teuer.


Der Platz ist wieder sehr gut besucht.
Anders als bei unseren Winterreisen in Italien,
Wo wir oft alleine standen.
Man kann am Kanal oder am Hafen stehen.
Wir entscheiden uns für den letzten Platz am Hafen.


Wir spazieren am Kanal entlang zum Hafen.
In 10 Minuten ist man bei gemächlichem Tempo dort.

Jeden Vormittag ist hier am Kanal entlang Markt.
Die Fische werden frisch vom Kutter verkauft.
Auch sonst wirkt hier nichts wie Nebensaison. 

Gut, die Badegäste und die Sonnenschirme fehlen. So kann sich Emma am Strand austoben.

Zurück am Kanal erkunden wir das 
Städtchen.
Die Geschäfte und Restaurants 
geöffnet.
Im Bild die Kanalseilbahn.
Für 3,50 € kann man den Kanal per Sessellift hin und zurück überqueren.

Zurück am Platz beobachten wir die Bogga Spieler.
Die Bahn darf natürlich auf einem franz. Stellplatz 
nicht fehlen.
Warm eingemummelt, denn hier ist es frisch.
Wir haben nur noch 5 Grad.


Die Sanitärgebäude sauber und zweckmäßig 

Wir verbrachten eine, für die Lage, ruhige Nacht.

Samstag 07.01.17 
Herrlicher Sonnenschein, bei weiterhin nur 5 Grad

Wir verlängern um einen Tag, obwohl an zweiter Stelle an der Rezeption, dauert es 20 Minuten. Eine Französin hinter mir rollt mit den Augen.

Der Einkaufsmarkt ist nur ca. 1 Km entfernt. Auf dem kurzen Weg dorthin nimmt uns ein wirklich alter Franzose die Vorfahrt. Mein Lieblingsmensch war Gottseidank nicht schnell unterwegs und reagiert super.
Eine Frau im anderen Auto sieht uns geschockt an und deutet mit den Fingern das Centimeterzeichen.
Glück gehabt.
Der alte Mann reagiert nicht und fährt wie ferngesteuert weiter.
So hätte unsere Winterreise schon hier ein Ende finden können, aber alles gut, wir fahren einkaufen.


Ein gewohnt gut sortierter franz. Supermarkt.
An der angeschlossenen Tankstelle tanken wir für 1,27 € voll.

Vorbei an einer Kolonie Flamingos, heute Nachmittag geht es also auf
Flamingo Safari.
Vom Womostellplatz aus überqueren wir eine Brücke und schon sind wir mitten im Schutzgebiet.

Blick vom Damm auf den Stellplatz und Ruhe pur.

Hier kann man herrlich laufen, radeln und Vögel beobachten.

An dem Kanalsystem könnte man Stundenlang wandern.
Das letzte Stück gehen wir an der Straße
Überall sind breite Radwege, nach Montpellier wären es
mit dem Rad 7 Km.
Zurück beim Fluchtauto gibt es den nun gewohnt besten Kaffee. Die Maschine fährt neu mit und ist für einen Kaffeejunkie wie mich ein Gewinn. Zumal für 89€ auf eBay "geschossen" inkl. 100 Kapseln.
Vom Platzverbrauch ist sie wie für unser Mobil gemacht.

Sonntag 08.01.17 

3 V/E Stationen und diese perfekt angelegt. Oft sieht man diese Edelstahl Entsorgungen, sie wirken sehr schick, dabei kann man fast nicht ausleeren. Ganz anders hier, ein großer Bodeneinlass und große Entsorgungsbecken, Frischwasser weit vom Toilettenausguß entfernt.
Auch hier sind wieder viele Wohnmobile unterwegs, die Autobahnen rel. frei. Barcelona schon angeschrieben.
Viel Wein und Gemüseanbau in den Tälern, der Wind weht weiterhin heftig, es wird wieder wärmer.
Wir verlassen die Autobahn und erleben eine wunderschöne Anfahrt nach Narbonne Plage.
Ankunft Narbonne Plage, wir sind das einzige Wohnmobil.
gef. Km 108
Wir lieben diese deutschen Übersetzungen.
Wir genießen hier einen Strandtag bei 18 sonnigen Grad, herrlich.

Bei uns zuhause gerade "Schneechaos"
10€ ist allen hier zuviel. Gruissan der Platz am Hafen 4Vents verlangt im Winter nichts und ist nur 9,1 Km entfernt.
Hier sind sie ja alle. 😉
Wir verbringen eine ruhige, windige Nacht. Emma macht wieder alles mit, bleibt am Platz, ignoriert freche Hunde, spielt mit braven, tobt sich aus wenn Platz ist und begnügt sich auch mit wenig. Während der Fahrt schläft sie meist.

Montag 09.01.17 
Nächstes Ziel - Spanien. Ob Barcelona oder Montserrat entscheiden wir spontan. Die Sonne reist mit.


Gruissan im vorbeifahren.
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St. Tropez

Donnerstag 05.01.17 

Heute wollen wir vom Platz in Ramatuelle aus nach St. Tropez radeln. 
Maps.me sagt 9,7 Km und 50m Steigung. Das liest sich gut.
Also die Räder vom Radträger, das Padbag mit iPad am Rad befestigt, damit uns so ein Padabflug wie an der Donau nicht nochmals passiert.
Maps.me berechnet eine wirklich tolle Route, wobei die Kürze der Strecke und die geringere Steigung einberechnet werden und dies alles offline, tolle App. 
Zuerst geht es über Nebenwege

Und dann auf der Bundesstraße, wobei immer ein genug breiter Radweg abgetrennt ist.
Es geht vorbei an großen Weingütern.
Irgendwann gabelt sich die Straße, das Navi würde uns die Bundesstraße weiter führen.
Wir entscheiden uns für den Villenhügel von St Tropez, für diese zusätzliche Steigung sind wir also selbst verantwortlich.
Hier ist natürlich alles schwer gesichert, wobei wir uns die Villen noch exklusiver vorgestellt hätten.

Auch die Geschäfte sind lang nicht so edel, wie erwartet. Manch wunderbare Leckerei ist aber dabei, Frankreich eben.
Luxusjachten liegen hier natürlich auch.
Auch hier haben wir schon ganz andere "Traumschiffe" in manch anderen Häfen gesehen, vielleicht ist auch einfach nicht die Jahreszeit für San Tropez.
Der Hafen soll wunderschön sein, wir haben in Frankreich schon schönere gesehen.
Vielleicht waren unsere Erwartungen auch zu hoch, San Tropez steht für Luxus und Schönheit pur.
Es ist ein schönes Hafenbecken, mehr nicht.
Gleich neben dem Hafenbecken ist ein größer Parkplatz, dort stehen auch Wohnmobile.
Zuhause am Platz erzählt man uns, dass dafür 25 € fällig wären.
Wir sind froh in Ramatuelle zu stehen und eine wirklich schöne Radtour war es auch.
Kurz vor dem Platz treffen wir noch auf einen Schäfer, schön dass es so etwas noch gibt.
Zuhause gibt es die verdiente Belohnung.

Zeit unseren Solarkoffer auszuprobieren. Die Bedingungen sind optimal.
Auf dem Stellplatz sind sehr nette Menschen, eine schöne Mischung aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Italien.
Besonders sind unsere italienischen Nachbarn, Sie Lehrerin für autistische Kinder, er Arzt in Bologna.
Es war uns eine Freude Euch kennen zu lernen.

Auch Emma hat sich sehr wohl gefühlt.
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Ramatuelle


Mittwoch 04.01.17

Wieder weckt uns die Sonne
Gestern haben wir eine Tagesgebühr von 4€ bezahlt, die Übernachtung war frei.

Heute wollen wir weiter nach Frankreich.
In zwei Apps ist Ramatuelle im Winter geschlossen, laut den "Holländern" geöffnet. 

Ramatuell 187 Km entfernt, wir haben Zeit und versuchen unser Glück.
Das Hinterland ist von Gemüse und Obstanbau geprägt. Auf Terrassen wir mühsam gewirtschaftet.
Wo etwas mehr Platz ist, sind Industrieanlagen.

Frankreich
Frankreich und das Mautsystem.
Wir dürfen ja eigentlich nicht auf diese Spur, aber alle anderen hatten eine Höhenbeschränkung.
Auf die Rechten Spuren war kein rüber kommen.

Trotz des Zeichens könnten wir doch bar zahlen.
Bis jetzt sind wir immer irgend wie durch gekommen, trotz für uns manchmal nicht leicht zu entwirrender Bezeichnung der Spur.
Genussfähig durchs Gebirge. Französische Autobahnen sind nicht gerade ein Schnäppchen, aber sehr gut ausgebaut.

Wir verlassen die Autobahn, um Richtung Bucht von St.Tropez zu fahren.

Schon mehr als 30 Km vorher sieht man die Bucht von oben.
Wir kommen an mehreren Parkplätzen für Wohnmobile vorbei.
Wir müssen also heute nicht mehr zurück, eine Übernachtunsmöglichkeit finden wir sicher.
Von der Schönheit St.Tropez sehen wir beim Durchfahren wenig.

Ohne viel Hoffnung fahren wir Richtung Meer 

Ramatuelle 

Und da stehen sie - die Wohnmobile.

Wir bezahlen 5,30 € pro Tag. WLAN kostenlos und wirklich gut. Platz ist hier auch genug.


Bevor wir uns einen Platz aussuchen, entsorgen wir an de wirklich großzügigen Anlage, kostenlos.
Zuerst fahren wir auf den hinteren Platz.
Hunde bellen, man schaut uns komisch an.

Platz wäre ja wirklich genug.

So fahren wir zurück auf den vorderen Platz, wir haben keine Lust auf komische Leute.

Dort stehen wir zwischen einem Franzosen und einem Italiener. Man grüßt uns freundlich, ein kleiner Ratsch - perfekt.

Wir spazieren als erstes zum Strand, 100 Meter. 😎
Selbst die Strandbar hat geöffnet, wir sind zu warm angezogen.

Januar 2017 !
Das Essen sieht sehr gut aus.
Morgen wollen wir hier zu Mittag essen. Für heute gehen wir erst einmal zurück zum Mobil, wo wir bei 18 Grad in der Sonne frühstücken.
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S.Stefano al Mare

Dienstag 03.01.17 

Traumwetter, wir füllen noch unseren Wassertank, auf die V/E verzichten wir. 😎
Als nächstes haben wir uns einen CP in Diano Marina rausgesucht. 82 Km eine überschaubare Strecke.
Doch zuerst müssen wir die steile Auffahrt zurück.
Trotz der steilen Auffahrt und der hörbaren Geräusche der Straße, wir kommen wieder.
Denn die äußerst freundliche Art, die grandiose Sicht und die sehr gepflegte Anlage sind einen Stop wert.

So schlängeln wir uns zurück auf die Autobahn.

Wie gewohnt auf dieser Strecke, heftiger Seitenwind und gigantische Ausblicke.
Hier ist der Teufel los, die Italiener haben Winterferien, es ist wie in der Hauptsaison.

Der CP Angolo di Sogno in Diana Marina ist völlig überfüllt. Wenn wir dort rauf fahren, kommen wir nie wieder runter. 
Wir sparen uns den Versuch.
Über Imperia wollen wir nach S.Stefano al Mare. Dort kennen wir einen schönen Stellplatz bei einer Marina.

Mit Polzeischutz 😜 werden wir durch Imperia geleitet.

Wir fahren in Imperia am Hafengelände vorbei und entdecken Wohnmobile.
Von hier oben sieht das richtig gut aus.

Also wenden und zurück.
Es sind sogar noch einige Buchten frei - aber, es liegt sehr viel Müll rum und vom nahen Industriehafen riecht es unangenehm.
So schaukeln wir uns auf die Straße zurück.

Entlang der Straße parken immer wieder Wohnmobile auf den Parkplätzen am Straßenrand.

Das muss man mögen.

Wir fahren lieber weiter.

Als wir in S.Stefano al. Mare ankommen ähnen wir schlechtes.

Das sieht sehr voll aus hier.

Wir gehen zu Fuß auf den Platz, alles belegt. Die Italiener vor ihren Mobilen sprechen mit uns.
Man beratschlagt und überlegt.
Sie raten uns im eingeschränkten Halteverbot zu warten, bis jemand abfährt. Sehr bemüht uns unter zu bringen.
Wenn man in Italien die Sprache nur etwas spricht, ist jeder meist sehr bemüht um einen.
Und tatsächlich, nach 15 Minuten wird ein Platz frei. Unter aguri und che fortuna fahren wir in die Enge Lücke.

Die Türen können wir mit knapper Not öffnen, Emma traut sich da wahrscheinlich nie raus.

Weitere 10 Minuten später fährt ein Mobil in erster Reihe ab, so parken wir noch einmal um -perfekt.
Emma endlich am Meer, wir frühstücken erst einmal in Ruhe.

Vom Stellplatz aus ist man in 5 Minuten im nahen Ort.
Hier ist der Polizist gleich noch Schulbusfahrer.
Hier wirkt nichts wie in der Nebensaison. Selbst die Strandkneipen sind alle geöffnet

Die Strandpromenade wird hier gerade sehr geschmackvoll erweitert. Mittels Beton wir dem Meer das hier so kostbare Land abgetrotzt.

Auch die kleine Fußgängerzone ist sehr charmant.

Eine Besonderheit haben die Orte hier an der Küste noch zu bieten. Oberhalb der Orte verlief eine einspurige Bahnlinie. 
Diese wurde still gelegt.
Dort führt nun ein Panoramaradweg die Küste entlang.

Dies ist keine Straße, sondern ein Rad und Fußweg und er führt auch direkt am Stellplatz vorbei.

Den Rest des Tages genießen wir die Aussicht und die angenehmen 17 Grad.
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Varazze

Montag 02.01.17

Nach einem Tag nichts tun, soll es heute weiter gehen.
Zuerst stehen wir fast eine Stunde an der Entsorgung an. Für einen Platz mit im Moment 100 Mobilen, ist eine Entsorgung entschieden zu wenig.
Nachdem wir entsorgt und bezahlt haben, geht es Richtung Genua.
Das Wetter ist gut und auf der Autobahn normaler Verkehr.
Wir teilen uns die Strecke.
gef. Km 279

Als ersten Platz am Meer haben wir uns den wirklich kleinen CP Sole in Varazze ca. 18 Km hinter Genua rausgesucht.
Die Anfahrt ist allerdings abenteuerlich.
Von der Küstenstraße geht es scharf rechts in eine sehr kleine, sehr steile Straße.
25 Stellplätze hat der kleine, sehr liebevoll angelegte Platz.
Viele Stammgäste, nur Italiener. Man empfängt uns ausgesprochen freundlich. Abenteuerlicher sind wir noch zu keinem Platz gelangt und wir sind schon viele steile Plätze angefahren.
Wir bezahlen 22€ inkl. Allem und bekommen einen schönen Platz mit Meerblick.
Wir können max. 3Tage bleiben, denn dann sei sie schon wieder ausgebucht.
Aber wenn wir wieder kommen wollen, sollen wir sie anrufen und sie hält uns was frei.
Wahrscheinlich werden wir morgen weiter ziehen, die Freundlichkeit hier ist sehr angenehm.
Eine V/E zum Womoschrotten gibt es hier auch.
Wirklich schön hier oben
Die Duschen sauber, an der Rezeption ist ein kleiner Laden mit dem nötigsten angeschlossen.
Alles sehr liebevoll gestaltet. 
Nachts ist die nahe Straße aufgrund der Lage natürlich hörbar. 
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Neujahr

Wir wünschen Euch ein glückliches, gesundes neues Jahr ! Viele schöne Reisen und immer nen Schluck Diesel im Tank.
Sonntag 01.01.2017

Welch schöne Stimmung am Platz.
Bestes Wetter und das junge Jahr tragen sicher dazu bei.
Der Platz leert sich nicht. Auch die Italiener haben noch Ferien. 
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Peschiera

Samstag 31.12.16

Der Platz ist bis auf das letzte Eckchen gefüllt. Trotzdem ist es angenehm ruhig. Viele Familien, viele Hundebesitzer, das Wetter ist herrlich, angenehme 12Grad. 
Die Menschen sind gut gelaunt, man wünscht sich aguri fürs neue Jahr. 

Nach dem Frühstück schlendern wir zum nähen Gardasee.
Die besondere Lage Peschieras hat seinen besonderen Reiz, im warmen Süden des Gardasees und am Minco. 
Im Ort viele Einheimische, die letzte Besorgungen fürs Essen zum Jahreswechsel machen. 
Immer wieder ein kleiner Ratsch und viele aguri Wünsche. 
Die Geschäfte bieten viele Leckereien für große Menü.
Eindrücke vom Spaziergang auf der Mauerbefestigung
Und vom Ort
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auf zum Gardasee

Freitag 30.12.16 

Morgenspaziergang und einen Kaffee, Frühstücken wollen wir bereits im 176 Km entfernten Peschiera del Garda. 
Es ist der 30. und wir wissen, dass die Italiener Freitag Mittag anreisen. Der Platz in Pieschera ist zwar groß, aber zum Jahreswechsel, an Ostern und im Sommer schnell voll. 
Das Wetter ist weiterhin perfekt.

11 Uhr war eine gute Zeit um anzukommen. Kurze Zeit später war der Platz voll.
Area Camper Peschiera del Garda 
15 € inkl. allem
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Abfahrt

Donnerstag 29.12.16 

Gegen Mittag kommen wir von Zuhause los. Bevor wir auf die Autobahn fahren, tanken wir noch kurz im Ösireich das Wohnmobil voll. Diesel 1,10 €
Die Autobahn ist frei, das Wetter bestens. 
So richtig in den "Winterfluchtmodus" sind wir in den letzten Wochen zuhause allerdings nicht gekommen, hatten wir doch in Oberaudorf im November und Dezember meist strahlenden Sonnenschein.
Wir nehmen die Sonne einfach mit. :-) 
Selbst hier oben auf dem Brenner geht Skifahren nur mit Kunstschnee. 
Als erstes Ziel haben wir uns, wie so oft, Klausen raus gesucht. 
Von uns zuhause sind es nur gemütliche 166 Km. 

1000m vor der Ausfahrt Klausen plötzlich Warnblinkanlagen. Der Verkehr steht. Und wir auch, eine ganze Dreiviertelstunde geht nichts mehr.
Nur ca. 30 Autos vor uns, hat es im Tunnel vor der Ausfahrt Klausen einen schrecklichen Unfall gegeben, Sanitäter und Polizei bahnen sich einen Weg zum Tunnel. 

Da warten wir gerne und sind froh, nicht beteiligt zu sein. 
Um in den Camper Stop Klausen zu kommen, muss man sich am oberhalb liegenden Campingplatz anmelden.
Wir werden wie immer sehr freundlich empfangen. Wir bezahlen für eine Nacht 16,90 €.
Das ist preislich gerade noch an der Grenze.
Man wünscht uns ein glückliches neues Jahr.
Wir fahren ca. 200m auf den beim Busbahnhof gelegenen Platz.
Außer uns sind nur vier weitere Wohnmobile dort.
Die Stromversorgung ist schwach. Der Heizlüfter geht nur auf eco und wenn die Kaffeemaschine nicht läuft.
WLAN gibt es auch nicht. V/E müssten wir wieder auf dem CP.
Zum Ankommen ist der Platz trotzdem gut 
Mit Emma können wir hier gut um die künstlich angelegte Eisfläche spazieren. 
Nachts sind die nahen Züge jedoch hörbar. Vielleicht suchen wir uns nächstes Mal einen Platz in der Nähe.
Zum Ankommen gehört auch ein geniales Steak.
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packen

Wir hatten ein wunderschönes Weihnachtsessen. 
Jetzt wird das Fluchtauto gepackt. 
Was brauchen wir für zwei Monate ? Eigentlich das gleiche wie für jede Reise, vielleicht etwas mehr Kleidung. 
Was wir wirklich brauchen, oder vergessen haben, werden wir unterwegs merken. 
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Winterreise und Weihnachten planen

Was brauchen wir spezielles für diese Winterreise ?
Ein Schild für den Fahrradträger in Spanien ist besorgt, über die Gasversorgung in Spanien und Portugal haben wir uns im Netz informiert, das Anschlußset für Europa fahren wir schon eine Weile ungenutzt durch die Gegend. Ob es mit der Gasversorgung so klappt, wie wir uns das vorstellen? Wir werden sehen.
Zudem haben wir uns einen Solarkoffer zugelegt.
Wir planen für max. 2 Monate, da muss man an mehr denken.
Die Zeitung ist abbestellt und per App weiter dabei. Unser ACSI Katalog samt Karte für 2017 ist immer noch nicht eingetroffen, obwohl im Abo. Ärgerlich, aufs Navi Spanien und Portugal ergänzt.
Dieses Mal haben wir uns bewusst gegen ein "Mit dem Wohnmobil nach......" Buch entschieden. Für Spanien wären dies 4 Bände. 
Stellplatz Apps haben wir ausreichend, die sind auch aktuell. 
Dafür 2 Reiseführer vom ADAC, Spanien und Portugal, mit großer Faltkarten, für jeweils knapp 14 € und sind sehr positiv überrascht. 
Wie sich die Reiseführer unterwegs bewähren? Wir werden sehen.
Zusätzlich haben wir uns beim ADAC vor Reisen in uns noch unbekannte Länder, immer die jeweiligen Tourensets besorgt. Kennt Ihr sicher, grobe Übersichtskarte, eingezeichnet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, diese mit kurzer Beschreibung. Dabei hab ich im Netz die "neue" Tourenset App entdeckt. Gibt es seit 2013, wir kannten es noch nicht. Sehr genial.
Ich habs mal bei den Link Tips eingestellt.
Und nebenbei planen wir noch unser Weihnachtsmenü für 15 Personen. 😀
Hört sich jetzt wahnsinnig stressig an, ist es aber nicht.
Wir lieben Beides, aber der Kopf raucht. Wir können ja dann berichten, was wir alles vergessen haben.
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Winterreise 2016/2017

Winterreise 2016/2017

Ganz grobe Planung:

Italien Richtung südfranzösiche Küste, diese entlangtuckern, Spanien auch dort die Küste entlang Richtung Portugal und von dort über Spanien, Italien wieder nach Hause. Vielleicht. ;-)

 

Berichten von unterwegs ?

Bis jetzt haben wir immer Reisetagebuch geführt, Bilder gemacht und das ganze zuhause zu einem Reisebericht zusammen gefügt.

Dies werden wir auch weiterhin tun.

Da wir dieses Mal aber länger unterwegs sind, werden wir zwischendurch auf unserer Seite berichten.

Wir haben keinen speziellen Internetvertrag, nutzen - soweit vorhanden - nur freies WLAN.

Es kann also hier sehr dürftig werden :-) Wir werden sehen.

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