Oberaudorf


Mittwoch 22.02.17



Ein letztes Mal Entsorgen.

Wieder für unser Mobil nur mit Gefühl anfahrbar.
Immerhin, wir haben jetzt auch einen Stieraufkleber. 

Wenn auch nicht gleich sichtbar. 😉

Letzter Blick auf Mantova.

Mantova liegt günstig an der Autobahn.


Von dort geht's direkt zum
An der Grenze Kufstein-Kiefersfelden wird wieder kontrolliert, leider. 

Wir haben Glück und kommen zügig durch.
In Oberaudorf liegt noch Restschnee, die Liftanlagen laufen.

Das war sie - unsere Winterreise 2017.

Danke an alle, die uns begleitet haben.


Ich werde versuchen aus dem Blog einen Reisebericht zu machen, mit Googlekarte und in umgekehrter Reihenfolge. 
Obs klappt? Das ist wie mit dem Offline Bloggen, wir werden sehen. 😀
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Mantova


Montag 20.02.17 

Gaaanz langsam heimtuckern, oder "Kilometer machen"? 

Wir sind voll mit wunderbaren Eindrücken, San Remo lässt sich sicher nicht steigern. 
Also der perfekte Abschluß. 
Auf genau halber Strecke nach Hause liegt Mantova und dort der ideale Stellplatz zum Erholen nach der Fahrt.
374 Km sind es bis dort hin und von dort aus 377 Km nach Hause, perfekt.

Ein letztes Mal die Wärme genießen.
Zum kostenlosen Stellplatz gibt es, auch im Winter, eine kostenlose V/E
An den Sportplätzen vorbei, teilweise eng.
Großes Kompliment an San Remo.

In San Remo tanken wir noch, zu für Italien akzeptablen Preis.

Und schlängeln uns zurück auf die Autobahn.

Auch diese Strecke fast ohne Wind. Dies haben wir hier schon ganz anders erlebt. 

Genussfahrt.


Im Rückspiegel sehen wir in Plastikteil unseres Womos flattern. Wir halten kurz an und verkleben das Teil. 
Wir hoffen "am Stück" nach Hause zu kommen. 🙄
Erinnerung an unsere zwei Hauptreiseländer.
Blick auf den Hafen von Genua, unten ein netter Platz.

Hier wird aus Ligurien das Piemont. Als wir aus dem Tunnel wieder ausfahren, war das Wetter so...

Richtung Mantova gibt es eine Querverbindung, 66 Km schlechte Landstraße, nervig hinter LKWs tuckern.  
Wie schlimm muss es erst für die Anwohner sein.

Vor Mantova kaufen wir noch im il gigante ein. 
Der Name ist wörtlich zu nehmen, welch rießen Einkauftempel.

Aber, hier bekomme wir noch viel für zuhause.
Wo andere Klamotten kaufen, sind es bei uns besondere Mehle für Pasta oder Pizza. Spezielle Öle, alles was wir so zuhause für die italienische Küche zum Kochen brauchen.

Ankunft Mantova 





15 €/ 24 Std. 
inkl. Strom, beheiztes Sanitär, V/E, 
WLAN soll nächstes Jahr kommen.
Für uns der ideale Platz, wenn wir aus dem Süden kommen.
Ruhig im Grünen, günstig gelegen auf der Fahrt nach Hause. 

Wir fahren ihn immer wieder gerne an.

Die Markiese lässt sich nicht mehr ausfahren, die Liste der Unfallschäden wird immer länger.



Dienstag 21.02.17

Es ist kalt, gerade mal 11Grad. Sollen wir am mincio radeln, das geht von hier wunderbar?

Wir hatten wunderbare Radtouren, warum also frieren. 
Am Gardasee rumtuckern? 
Mantova besichtigen? Schon wieder?

Dies alles ist von uns nicht weit weg und für eine 10 Tagestour ideal. So machen wir einen Faulenzertag, gehen mit Emma spazieren. Lesen, nochmal nichts tun.

Direkt am Stellplatz.
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San Remo


Samstag 18.02.17 



Wir entsorgen und verlassen diesen wunderbaren Platz. Wir haben noch Zeit und so liegt unser heutiges Ziel nicht sehr weit, San Remo. 
gef Km 173
Durch St. Maxime geht es Richtung Autobahn.

Welch schöne Gegend.

Es blüht hier in den schönsten Farben und immer wieder Womostellplätze, die nirgends verzeichnet sind. Also auch eine gute Gegend für den Winter. 
Wenn es sich auch nicht wie Winter anfühlt.
Durch die Berge Richtung Autobahn. Wobei die Anfahrt Richtung Norden nach Ramatuelle viel einfacher ist.

Auch hier in der Gegend gibt es noch so viel zu sehen für uns, das wir noch nicht kennen, aber das ist eine eigene Reise.

Blütenpracht

Massentourismus 

Sind wir schon in München ? 🤡

Alles sehr dicht bebaut hier. Die Anfahrt lässt uns kurz zweifeln, werden wir hier einen Platz finden?

Wir finden und zwar einen erstaunlich großen.
Wohnmobilstellplatz San Remo, im Winter kostenlos. In der Saison 10-15€.
Im hinteren Bereich dieses reißen Parkplatzes finden LKWs und einige Dauercamper Platz.

Dauercamper ist hier durchaus wörtlich zu nehmen.

Am Meer die Wohnmobile.
Um diese Zeit hat man richtig schön Platz und dazu ist es hier herrlich ruhig.

Blick vom Platz aus zum Hafen von San Remo.
Für Emma ist es auch ideal, Spaziergang direkt vorm Womo.

Das hätten wir hier so nicht erwartet. Wir schlafen herrlich, bei offenem Fenster.

Sonntag 19.02.17 

Und dazu "Sonntagswetter".


Manch weit gereistes Wohnmobil am Platz.
Wir finden unseren Platz wunderschön, den von dort hat man einen tollen Blick aus Meer und die Hügel von San Remo. Beides ist sehr schön.
Zum alten Hafen von San Remo sind es gute 3km, also perfekt für eine kleine Radtour.
Gleich beim Platz kommt man auf den bereits im Reisebericht erwähnten Radweg.
Dies ist keine Straße, sondern der Radweg.
Die alte Bahnstrecke stillgelegt und in einen Radweg verwandelt. Dies zieht viele Radtouristen in die Gegend. Zurecht.
Dieses Jahr soll die Strecke bis Imperia ausgebaut werden.
Vorbei aus den Hotelbauten der Belle Époque.
Am Meer entlang.

Vorbei am stillgelegten Bahnhof

Geht es zum wunderschönen

Sonntag Vormittag, direkt vom Kutter wird frischer Fisch verkauft.
Die Fischverkäuferin war super freundlich, ratscht mit uns, nur aufs Bild wollte sie offensichtlich nicht. 😎
Wir genießen am Hafen noch einen Latte, samt italienischem Flair.
Wie entspannt es hier außerhalb der Saison ist.

Vorbei am alten Bahnhof, geht es zurück zum Womo, schöner kann man unserer Meinung nach nicht radln.

Zuhause am Mobil schließen wir den Solarkoffer an und genießen den Tag.
Die Anschaffung des Solarkoffers hat sich auf alle Fälle gelohnt.

Über den Tag füllt sich der Platz wieder.
Blick auf das nächtliche San Remo. 

Eine weitere ruhige Nacht.
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Ramatuelle


Mittwoch 15.02.17 

Der Wetterbericht war richtig. Jetzt hoffen wir auf ein paar sonnige Tage in Ramatuelle.
Von hier in Sete noch 315 Km. 
So haben wir die Strecke gut eingeteilt.

Bevor wir weiter fahren, entsorgen wir noch. Kostenlos, bzw. im Preis inbegriffen.

Wasseranschluß gibt es hier keinen, wahrscheinlich haben zu viele Ferkel hier mit dem Schlauch die Toiletten Kasette gereinigt. 

Weiter geht es den Damm entlang über Sete.

Rechts im Bild, der Radweg.

In Sete tanken wir noch einmal. 1,20 € für Frankreich in Ordnung, an der Autobahn im Schnitt 1,41 €.

Über die alte Eisenbrücke in Sete.

Mit Blick auf den berühmten Fischhafen, einer der größten Fischumschlagsplätze Frankreichs.
Dort vom Fischkutter frischen Fisch kaufen, oder in einem der zahllosen Fischrestaurants essen gehen.... vielleicht auf einer anderen Reise.

Wir fahren Richtung Autobahn.

Direkt an der Autobahneinfahrt ein gut besuchter Stellplatz. Sicher praktisch, unseres wäre es nicht.

Das Wetter bessert sich mit jedem Kilometer.

Die Kreditkarte glüht.

Die Camargue windstill, das hatten wir auch noch nie.

Dazu gute 21 Grad während der Fahrt gemessen. Geht doch.

Genussfahrt

Wir verlassen die Autobahn. 
Von der Autobahnausfahrt bis Ramatuelle sind es 45 Km. Nicht gerade günstig auf der Strecke gelegen.
Doch wir lieben den Platz und für uns ist es die Anfahrt alle mal wert. 

Es geht durch große Wein Châteaus.

Und dann geht es in die Berge und zwar richtig.

Durch La Garde Freinet 

Und dem viel berühmteren Grimaud

Und dann sind wir zuhause.
Zuhause sind wir im Fluchtauto irgendwie ja immer, aber an einigen wenigen Plätzen eben ganz besonders.
Immer noch 5,30 €, dazu kostenloses, perfektes WIFI.

Unser französischer Nachbar vom Januar steht immer noch am selben Platz und wir gleich wieder neben ihm.

Wir spazieren zum nahen, wunderschönen Strand, vorbei am neuen "Müllplatz".
Der Strand ist frisch abgezogen.
Zurück am Mobil, in der Sonne sitzen, Wohlfühlen.

Wir verbringen eine fast ruhige Nacht.

Unsere französischen Nachbarn schauen dieses Mal lange fern und dies laut.
Dazu läuft Ihr Moppel.
Natürlich kommt es vor, dass man sich auf einem solchen Platz ein Notstromaggregat anhören muss. Ist ja auch nicht schlimm.
Nur auf bestimmte Ruhezeiten sollte man dabei achten.

Donnerstag 16.02.17

Ein weiterer Traumtag

Bei unserem Nachbarn läuft seit 7 Uhr Frühstückfernsehen in voller Dröhnung.
Alles kein Problem, hier sind noch einige schöne Plätze frei. Wir parken einfach in Ruhe um.

Heute kann unser Batteriekofer zeigen, was in ihm steckt.

Immer mehr Schäden des Unfalls kommen zu Tage. Ein Fenster hat Wasser gezogen und wird nicht mehr klar. Die Markiese ist verkratzt und klemmt. Jeden Tag eine neue Entdeckung.
Das ist jetzt so, unser Fluchtauto fährt und wir genießen die Zeit trotzdem.
Und zwar richtig.
Wir gehen zum nähen Strand.
Und dort zum hervorragenden Strandlokal

Es ist 12:30 Uhr, also noch früh für Franzosen. 
So bekommen wir einen tollen Tisch. Das Lokal ist bei Einheimischen beliebt und im Netz hoch gelobt.
Und dies völlig zu Recht - welch Genuss. Kurz nach unserer Ankunft war "die Hütte voll".

Geschmacksexplosion.

Ein Hoch auf die französische Küche. Welch Genuss, die Portionen kaum zu schaffen, Aufgrund der hervorragenden Qualität doch ein Muss. 
Allein dieses Lokal wäre die Anfahrt wert.

Das wissen am Besten die Franzosen.

Nach diesem üppigen Mahl war win Verdauungsspaziergang nötig, eher eine Kletterei.
Am Ende der Bucht kommt man auf einen Küstenpfad.

Gutes Schuhwerk und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, sehr empfehlenswert. Man kommt an kleine, versteckte Buchten, es tun sich immer wieder neue Perspektiven auf.

Zurück zum Restaurant, man könnte hier bis zum Leuchtturm klettern, unser Magen ist dafür noch etwas zu voll. 🍖

Der Rest des Tages ist Ruhe und Sonne genießen.

Heute verbringen wir eine ruhige Nacht, der Mopelnachbar ist weit genug weg. :-)

Freitag 17.02.17 

Faulenzersonnentag.


Wir machen einen Morgenspaziergang über den unteren, im Moment gesperrten, Teil.
Stromversorgung ? Neues Sanitär ? 
Die Stellplatzszene ist ständig in Bewegung. Wir werden sehen, was draus wird.
Man bekommt hier vormittags in der Wintersaison immer einen guten Platz. 
Dauerhaft steht hier nur ein Wohnwagen und ein franz. Mobil.
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Sete


Dienstag 14.02.17 

Der Blick morgens aus der Türe verheißt besseres Wetter.
Der Wetterbericht sagt ab Mittags jedoch schlechteres Wetter voraus. 
Der Platz ist klasse, die Gegend hat einiges zu bieten. Ein schönes Castell, ein toller botanischer Garten, aber bei dem Wetter?
Wir werden also wieder kommen.
Die Rezeption ist nicht besetzt, Günter sucht nach einem Angestellten um zu bezahlen.
In der Zeit mache ich noch ein paar Bilder von diesem tollen Platz.

Toller Dachterassenpool, nette Angestellte, sehr viel Platz und Ruhe. In den Ort gehen auch hier tolle Radwege.
Aber eine Schlechtwetterfront zieht über Spanien nach Frankreich. Also genau die richtige Zeit um Kilometer zu gewinnen. Wenn wir Glück haben, können wir noch ein paar sonnige Tage in Ramatuelle verbringen. So der Plan.
Adios Spanien - wir sehen uns wieder.

Kurz vor Sete gehen wir noch in einen unserer geliebten superU, wobei die Supermärkte in Spanien genau so klasse, wie die in Frankreich waren. Was heißt, mehr geht nicht.

Von Wasser umgeben, liegt unser nächster Platz auf dem Zufahrtsdamm nach Sete.

Ob das gut geht bei dem Wetter?

gef. Km 261
Camping car area Sete 3 Digues 
6,66 € 
Kleinste Stellplätze, der vordere, nasse Teil für PKW, der Womoteil mit guter Drainage und Gitter, daher gut befahrbar. Und Platz finden wir auch. 😉
In der Hauptsaison wollten wir hier nicht stehen.
Schön, dass man bei der Verlegung und dem Neubau der Straße an die Wohnmobilisten gedacht hat. Etwas größere Stellplätze wären in der Planung sinnvoll gewesen.

Der Größe Pluspunkt ist der Kilometerlange Sandstrand direkt am Platz.

Unser Kühlschrank geht nicht mehr auf Gas, die Batterie läd nicht mehr richtig. 
Der Unfall hat einiges verändert. 👿

Die nahe Straße und die Eisenbahn hören wir nicht, da ein kräftiger Wind vom Meer weht. 
So schlafen wir bei Meeresrauschen und offenem Fenster.
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Blanes


Sonntag 12.02.17 


Wir frühstücken in Ruhe. 
Heute wollen wir 329 Km bis Blanes fahren. Unserem letzten Ziel in Spanien.
Eigentlich nur ein Zwischenstopp, wie hier. Zeitlich können wir uns kürzere Fahrstrecken leisten.
Wir sind sehr erholt und wollen dies auch bleiben.

Wir fahren auf dem Platz zum Entsorgen.

Will schreiben, Günter fährt zum Entsorgen. Ich glaube nicht, dass ich mich da drauf getraut hätte. 

Wieder sehr schick, aber für unser Mobil auch sehr unsinnig. Viel Bodenfreiheit ist da nicht mehr. 



Kein schönes Wetter für eine "Ausfahrt".


Die blühenden Mandelbäume verschönern das triste Wetter.

Vorbei an schönen Erinnerungen.

Dazu weht ein starker Wind.

Von Barcelona sehen wir nicht viel. Hier ist sehr viel untertunnelt. Recht haben sie.
Eine kleine Anmerkung zu Sygic.
An kleinen Nebenstraßen, Kreisverkehren, abgelegenen Landstraßen, legt sich unsere Naviapp "echt ins Zeug".
In eindeutigen Situationen spricht "sie" ständig.
An Autobahnkreuzen oder wenn es richtig verwirrend wird, verschlägt es "ihr" die Sprache.

Leider.

Hier wird es richtig teuer. 
Man kann sich Alternativrouten suchen, wir wissen.
Wir wollen voran kommen und zahlen.

Warum fällt mir gerade jetzt Deutschland und die Maut ein.🤑😀
Etwas Bibionefeeling

Wir erwarten einen dazu passenden "Halligalli Camping"

Was wir bekommen ist Ruhe unter Pinien.

Und einen Platz in erster Reihe.
Wir beobachten das Wellenbrechen, von hier aus geht eine schöne Prominade in den nahen Ort. Direkt vor unserer Nase, ein schöner Sandstrand.
Die Harten gehen schwimmen oder radeln, wir hatten so wunderbare Radtouren und wollen es uns nicht verderben.
Welch schöner Platz, bei besserem Weter, sicher auch für länger.

Wir hatten eine sehr ruhige Nacht.

Montag 13.02.17 

Wir haben uns für einen Lese, Ruhe, Faulenztag entschieden. Morgen geht es Richtung Frankreich.
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Oropesa del Mar


Samstag 11.02.17 

Der Morgen beginnt sonnig, danach ändert sich das Wetter, es wird bedeckt, nach 1 1/2 Monaten, meist Sonne pur, dürfen wir uns nicht beschweren. 🔆

Auch hatten wir in letzter Zeit wirklich gutes Netz. So können wir zeitnah im Blog schreiben, was sehr angenehm ist.
Zum Einen dauert es nicht so lange, zum Anderen sind die Eindrücke noch frisch.
Hier in Altea liegt das gute Netz sicher auch an unserem Platz.

Wir bezahlen, aufs Entsorgen verzichten wir. Ein unsinniger Betonhügel über der Entsorgung macht ein Befahren, zumindest für uns, unmöglich.
Es geht wieder auf die Autobahn.
Wir wollen heute 270 Km bis Oropesa fahren.


Verbaute Küste. Jeder will einen Blick aufs Meer erhaschen. Dazu Hotelhochhäuser.

Dazu die teure Autobahn, manchmal gut

meist jedoch schlecht

Ob wir hier ein nettes Fleckchen finden?

Wir finden es, ein kleiner, schnuckeliger CP direkt am Meer. Unter klein sind allerdings auch enge Fahrwege zu verstehen.

Camping Didota Oropesa
15 € ACSI inkl. WLAN, schlechter Empfang
4 KW inkl. sonst Nachzahlung.
Sehr freundliches Personal

Wir finden ein schönes Plätzchen, auch das Wetter spielt einigermaßen mit.
Der Platz ist liebevoll angelegt.
Warum man aber bei solch engen Wegen, Blumenkübel an jeder Ecke aufstellen muss, erschließt sich uns nicht ganz.
Langsam und mit Gefühl fürs Mobil kommt man rum, es erschwert die Anfahrt trotzdem unnötig.
Ein Highlight, die Poolanlage mit 28 Grad Wirlpool.
Der CP liegt direkt am Strand, ansonsten ist es hier herrlich ruhig.
Fast.
Ein singender Handwerker repariert gerade einen der Bungalows. Ein verkappter Opernsänger mit unendlich guter Laune und Häng zu Fremdsprachen, ja,ja, si,si, Scheiße, zefix. 
Alle Wörter die er sonaufschnappt, baut er lustig in seine Vorstellung ein.

Eine Hamburgerin erzählt, dies ginge seit 10 Tagen so.
Für uns eine witzige kleine Geschichte, wir sind morgen wieder weg, 10 Tage lang? 

Wir verbringen eine wirklich ruhige Nacht.
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Altea


Donnerstag 09.02.17 

Die Sonne reist weiter mit uns.
Wir bunkern noch etwas Wasser, bezahlen und nehmen die Sonne einfach mit.

Fluchtauto lässt sich normal fahren und macht keine komischen Geräusche. Hoffentlich hält der Spiegel.

Wir fahren auf die nahe Autobahn, auf der wir die nächsten 420 Km bis fast zu unserem heutigen Ziel bleiben können.
Wir fahren dabei durch mehrere Nationalparks Spaniens.
Was wir entlang der Autobahn für landschaftliche Schönheit zu sehen bekommen, ist beeindruckend.

Bei der Vorbereitung unserer nächsten Spanienreise werden wir mit Sicherheit einen Nationalpark als Reiseziel mit aufnehmen.
Nicht nur die Sonne, auch die Sierra Nevada reist mit. 

Dies läst die Ausmaße dieses gewaltigen Bergmassivs erahnen.

Wir kommen in eine Gegend, da wirken die Berge wie im Sandkasten geformt.

Die Gegend ist für Ihre Höhlenwohnungen bekannt. Der sandige Fels lässt sich gut bearbeiten und so bauten die Menschen ihre Häuser nicht, sondern "gruben" sie in den Fels. Im Winter warm und im Sommer kühl.

Links Zoom auf ein neueres Höhlenhaus

Welch phantastische Landschaft 

blühende Mandelbäume 

Oben im Bild ist der Steinbruch zu sehen, links der Zoom auf die heraus gearbeiteten Quader.
Immer wieder wechseln die Gesteinsarten, unten glänzt der Schiefer in der Sonne.
Wir fahren kurz von der Autobahn um einzukaufen und zu tanken und sind wieder von der Größe des Einkaufstempels überrascht.
Mit Innenhöfen, Shoppingstraßen, Wasserspielen und dies in einer Kleinstadt.


So einen Dieselpreis haben wir lange nicht gesehen.

Wir kommen an einen etwas heiklen Küstenabschnitt. Benidorm, Massentourismus, verbaute Küsten.

Nach soviel beeindruckender Natur ein Schock ? Wir werden uns selbst ein Bild machen. 
Man kann hier auch ganz nett wohnen.

Aber auch so.
Also mitten rein!

Genau deswegen haben wir uns ein Wohnmobil gekauft...... Spaß bei Seite, wir sind müde und Vorurteile dazu da...... wir werden sehen.

Der Stellplatz ist complet, wie befürchtet, wir sind spät dran.
Der freundliche Betreiber kommt gleich raus und verweist uns auf den nahen CP, er läuft auf die Straße, dass wir wieder einfahren können.

Wir gehen zur Rezeption und melden uns an, ja sie hätten noch 5 Plätze frei. 
Die sehr freundliche Dame am Empfang gibt uns einen Plan, auf dem die freien Plätze eingezeichnet sind.
Auf unsere Frage welcher Platz denn schön wäre, grinst sie übers ganze Gesicht und sagt:

Oh, wie have no good places. Das lässt ja hoffen. 😊
Der Strand vor dem CP ist schon mal nicht schlecht.

Dazu orgelt der Geigenspieler, let it be. 😂
Ehrlich.

Wir haben uns den passenden Platz zur Gegend ausgesucht.

Wir sind gerade auf die Keile gefahren, da kommt ein sehr nettes Mitglied der Mobilen Freiheit auf uns zu.
Er hätte unser Fluchtauto erkannt, er wäre schon einen Monat auf dem Platz und es gäbe hier alles.
Tolle Radwege, sehr schmucke Gässchen und eine sehenswerte nahe Altstadt.

Es gibt auf dem Platz auch große, viel schönere Plätze als unseren und so schlecht ist unser Platz auch nicht.

Wir sitzen vor dem Mobil in der Sonne, da stellt sich ein Wohnwagen direkt vor unsere "Schnauze".

Unser Platz waren zwei Plätze.😎

Freitag 10.02.17 



Heute wollen wir zur nahen Altstadt Alteas radln. Es ist warm, die Sonne scheint vom blauen, leicht wolkigem Himmel.
Auf diesen Radwegen macht es einfach Spaß. Wir radln am Strand entlang.

Ein Stück nach dem Hafen gings links ab
und vor allem hinauf, gut wenn man Bergradlerfahrung hat.

Zwischen den Wohnhäusern immer wieder Restaurants und die Geschäfte von Künstlern und Handwerkern. 
Oder die Mischung aus all dem.

Dazwischen immer wieder schöne Ausblicke hinab.

Verwirrende kleine Gassen. Ich gehe gerade ein Stück vor, um zu sehen, ob es hier auch weiter geht.
Günter wartet kurz.
Senior, eh Senior. Eine ältere, spanische Dame lehnt aus dem Fenster im 2 Stock ihrer Wohnung.
Sie deutet Günter den Weg zur Kirche, wo hier alle hin wollen.

Wie freundlich, es hätte ihr auch egal sein können und Touristen haben sie hier sicher auch mehr als genug, die zwischen den Gassen umherirren. 
Freundliche Spanier.

Kirchgarten 
Dank des links und rechts und dann gerade aus, sind wir schnell am Kirchplatz.

Welch wunderschöne Atmosphäre hier oben.

Und dazu die perfekten Klänge spanischer Gitarrenmusik.

Eine wäre Kunst, wenn man sein Instrument so beherrscht.

Sitzen, staunen und genießen.



Wir trinken einen Café con leche, die Speisekarte liest sich gut.


Wir entscheiden uns für Risotto und ein Nudelgericht. Als wir bei dem sympathischen Kellner bestellen wollen, lächelt er uns an und schüttelt den Kopf. Nein, eher nicht, vor 13 Uhr wären ihre Speisen nur aufgetaut, frisch kochen sie erst nachher. Er lächelt uns freundlich an. 

Vielleicht treffen wir ihn ja noch, den unfreundlichen, abzockenden Spanier? Bis jetzt sind wir von ihrer Art nur eingenommen. Er hätte ein schnelles Geschäft machen können. Wir bezahlen und er winkt uns freundlich nach.

Eindrücke Kirchplatz.

Wir radeln wieder runter

Dieses Mal dort, wo auch Autos fahren. 😉

Auch auf dieser Seite schöne Läden und Lokale.
Den Rest des Tages verbringen wir mit lesen und mit Emma auf dem Platz spazieren.

Einen Platz wollen wir Euch nicht vorenthalten. 😀

Morgen ziehen wir weiter.

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Beas de Granada


Dienstag 07.02.17


Wir haben uns entschieden, es geht Richtung Heimat. In drei Wochen können wir es gemütlich angehen, wir wollen uns am Ende nicht hetzen müssen.
Bestens erholt fahren wir zum Entsorgen.
Heute wollen wir 418 Km bis Beas de Granada fahren. Der CP liegt ruhig und in Autobahnnähe.

Wir ruckeln zur Autobahn.
Wir hoffen doch.

Wohnmobilfreundliches Spanien, auch oft an Raststätten V/E Stationen.
Vorbei an Sevilla

Gäbe es n der Gegend noch genügend Ziele

Wir tanken noch einmal voll und genießen die windstille Fährt durch diese schöne Gegend. Immer wieder staunen wir aus dem Fenster.

Wir fahren an Granada vorbei.

Bald sind wir am heutigen Ziel. Auf einer Steigung überhole ich mit ca. 95 Km mehrere Lastwagen. Sie fahren aufgrund der Steigung langsamer.
Als ich gerade einen Holzlaster überhole, schwenkt dieser plötzlich auf meine Spur.
Er quetscht mich mit der Wucht seines LKW zwischen sich und die Leitplanke.

Es gibt ein kreischendes Geräusch. Im ersten Moment denken wir, die ganze Seite ist aufgerissen.
Warnblinkanlage an, Womo stabilisieren und hinter den LKW fahren.
Auch er hat die Warnblinkanlage an. 
Wir können noch fahren, Gott sei Dank. Wir Hupen, um ihn zum Ausfahren zu bewegen, nichts.
Er hebt kurz die Hand zum "sorry" Zeichen.
Wir fahren auf seine Höhe und deuten ihn raus zu fahren. Er versteckt sich in der Fahrerkanine.

Nach mehreren Versuchen ihn zu stoppen und einigen Bildern fahren wir von der Autobahn.
Wir müssen sehen, in wie weit unser Fluchtauto noch fahrbar ist. Der CP ist auch hier an der Autobahn.

Wir werden sehr freundlich empfangen. Der Besitzer telefoniert mi der spanischen Polizei.
Die kommen nur, wenn die Unfallgegner noch am Unfallort stehen.

Fahrerflucht

Wir stellen uns erst einmal auf einen Platz und begutachten unser Wohnmobil. Telefonieren mit unsere Versicherung.

Jetzt erst einmal etwas zur Ruhe kommen. Das geht hier am Platz gut.
Spaziergang mit Emma direkt vorm Platz.


Dies war genau der richtige Platz zur richtigen Zeit.
Ruhig und in wunderschöner Umgebung, mit einem sehr freundlichen, rücksichtsvollem Besitzer.

So ein Erlebnis will verarbeitet werden.


Camping Alto de Vinuelas 
19 € ACSI 
superschnelles WLAN 3,50€ für 24 Std. Nicht pro Tag, sehr fair

Mittwoch 08.02.17 

Ruhetag, der sehr gut tut.
Vom CP fährt der Bus nach Granada. Man kann auch Karten für die Alhambra bestellen.
Wir finden den Platz für die Durchreise ideal. Er liegt nur 2 Km von der Autobahn und ist dabei absolut ruhig.
Duschen alt, aber sehr sauber, warmes Wasser mit gutem Wasserdruck.

Aber das schönste hier ist die gigantische Aussicht auf die Sierra Nevada.

Und die Stille am Abend
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Manta Rota


Samstag 04.02.17 

Gleich bis Sagres durchfahren und dann langsam die Küste zurück?

Eigentlich haben wir mehr Lust auf Strand und Erholung, der Platz in Manta Rota liest sich sehr gut und weit ist es auch nicht. Nur 12 Km und falls es uns dort nicht gefällt, können wir immer noch weiter fahren.

Die Straßen sind in einem üblen Zustand, erinnert an Sizilien.

Was uns hier besser gefällt, sind die Häuser. Gepflegte Gärten, Dachterrassen, kein Müll oder Schrott in den Gärten.

Livre, perfekt. Wir haben gelesen, dass hier immer alles voll ist. 10 Minuten später war alles voll.
Strom gibt es hier jeweils von 8-20 Uhr und oder von 20-8 Uhr. Das Kabel ist mit dem Nummernschild zu beschriften und der Betrag von 2,50€ jeweils am Kassenhaus zu bezahlen.
Stellplatz inkl. WLAN 4,50€/ 24 Std.

Kaum haben wir unseren tollen Platz bezogen kommt die Sonne raus.



Stellplatz mit Garten 

Wir spazieren zum Strand direkt gegenüber.
Noch windig, aber es wird mit jeder Stunde wärmer und windstiller, ein Träumle 

Sonntag 05.02.17

Traumtag, schon am Morgen Sonne pur. 

Wir stehen an der Seitenreihe, in der mittleren Reihe hat man etwas weniger "Privatsphäre"

Der vordere Teil des Platzes ist auch sehr schön angelegt und dies alles für 4,50 €.
Auch hier bleiben einige Monate, was wir bei solch einem Platz schon viel eher verstehen können, wenn es auch nicht unseres wäre.
Stromversorgung autark.
Angelegter Garten vor dem Mobil.

Wir fühlen uns pudelwohl. Mehrmals täglich geht's an den sauberen, weitläufigen Strand.
Und wieder zurück.
In der Sonne liegen, mit den netten Nachbarn ratschen, genießen.

Jede längere Fährt erstehen wir ein Küchenteil. Dieses Mal ist es eine geniale Minipfanne.

Herrlicher Sonnenuntergang. Traumhaft ruhige, Wärme Nacht, mit offenen Fenstern.

Montag 06.02.17 

Ein weiter Traumtag, sehr wohlfühlig hier.

Am Holzsteg entlang spazieren wir in den wirklich netten Ort.
Vorbei am PKW Parkplatz auf dem auch viele Womos stehen, völlig unbehelligt.
Wir sind keine Portugal Experten, wir haben fast noch nichts von dem Land gesehen.
Aber hier ist nicht nur die Touriecke gepflegt, alles sauber, die Gärten einer schöner als der andere, nirgends auch nur ein Fizelchen Müll. Der Baustil der Häuser sehr gefällig.

Viele Reataurants und Geschäfte geöffnet. Geliebte Übersetzungen.
Natürlich hat man sich auch auf die Bedürfnisse der Überwinterer eingestellt.
Ein absoluter Wohlfühlort und dann haben wir doch noch etwas gefunden, das an Winter erinnert, den wir ja eigentlich haben.😊
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Vila Real de Santo Antonio


Freitag 03.02.17 

Der Plan war, Spanien, evtl. Portugal. Spanien hat uns sehr viel geboten, die Zeit verging wie im Fluge.
Portugal ist nicht weit, den "kleinen Zeh wollen wir zumindest hineinsetzen".

Bevor es weiter geht, entsorgen wir noch auf dem Platz. Bei der Anfahrt auf Puerto de Santa Maria haben wir ein großes Einkaufsgebiet gesehen, dort wollen wir noch einkaufen.
In diesen Einkauftempeln ist das Fotografieren verboten, deshalb sind die Bilder nur "aus der Hüfte geschossen".
Festhalten wollte ich dieses Traumangebot an Lebensmitteln aber doch.
Das System an den Kassen, man bekommt eine Kassennummer, wäre auch in Deutschland wünschenswert, kein Gedränge, sehr angenehm.


Über Sevilla geht es Richtung Portugal.
Mit überqueren des Grenzflusses Rio Guadiana sind wir in Portugal, im mittlerweile 6. Land dieser Reise.
Eigentlich wollten wir uns Castro Marim ansehen, den seit 1356 Hauptsitz des Christusritterordens und die mächtigen Ruinen des Castelo.
Aber das Wetter lud nicht dazu ein, der Stellplatz sehr eng. So ging es weiter ins 7 Km entfernte VilaReal de Santo Antonio.
Vielleicht radeln wir ja zurück ? 

Ankunft Stelllatz Vila Real Santo Antonio
direkt am Rio Guadiana 
4,50 € inkl. WLAN das allerdings so gut wie nicht da war.
Wir fanden einen letzten Platz in zweiter Reihe, eine halbe Stunde später war der Platz voll.

Der Wäschereiwagen, fliegende Händler, die lästig ans Mobil klopfen, viele sind hier auf einen längeren Aufenthalt eingerichtet, sogar Vorzelte sieht man. 
Der Strand ist ca. 800 m entfernt.
oben, Platz links und rechts

Unten Spaziergang am Flußufer, direkt vorm Platz, mit Blick auf Spanien

Die Nacht war ruhig, wir haben bei 15 Grad und offenen Fenster sehr gut geschlafen.
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Puerto de Santa Maria - Cadiz

Dienstag, 31.01.17 

Nach ruhiger Nacht am Hafen geht die Reise weiter. Wir wollen nach Cádiz, Puerto de Santa Maria bietet sich dazu an. Zu fahrende Km 139

Zuvor wird noch voll getankt.
 

Die Dieselpreise sind in Ordnung. Die Tankstellen bieten kostenloses Reifendruck messen und kostenloses Wasser an und dies in diesem oft trockenen Land. Bei uns muss man dafür oft zahlen, wenn es überhaupt welches gibt. Gasflaschen haben wir noch nie so leicht wie in Spanien bekommen.

Wir fahren durch waldreiches, fruchtbares Land. Unzählige Stierherden entlang der Autobahn. Ich schaffe trotzdem kein gutes Bild, Sträucher, Pfosten, Leitplanken, alles im Bild. Es gibt so Tage, dies ist noch das beste "Stierbild"

Wir fahren durch

Vorbei an Jerez de la Frontera, das Reiterherz will dort hin. Hier sind die Ursprünge der Dressurreiterei.
Unmöglich sich in diesem Land alles sehenswerte auf einmal anzuschauen. Ein anderes Mal.
In Puerto de Santa Maria fahren wir zuerst an den Salzfeldern vorbei.

Ankunft am CP las Dunas de San Anton 
ACSI 17 € inkl. 
6 € WLAN für 2 Tage

Wie immer, ein freundlicher Empfang, nachdem wir uns angemeldet haben, wird uns ein Platz zugewiesen.
Wir sollten die Straße vor fahren und dort wartet jemand mit dem Fahrrad auf uns, der uns auf der großen Anlage einweist.
Hm, ein zugewiesener Platz. Lieber schauen wir selbst.
Viel ist wie immer nicht mehr frei.
Den Platz, den wir bekommen, hätten wir uns selbst ausgesucht. 😀

Wirklich groß, nicht weit vom Strand, ruhig und gleich beim tollen Spazierwald.

Der "Spazierwald" ist im Sommer eine Zeltwiese, um die ein Spazierweg führt. Hier auf dem Platz fühlen wir uns also alle Drei pudelwohl.
Emmas schmachtender Blick beim Kochen.
Aber, sie sitzt nur charmant da und schaut mich an. Sehr erfolgreich.

Uns bleibt aber noch ein kläglicher Rest.😉


Zuhause genieße ich nach einem guten Essen gerne eine Cappuccino. Dank der kleinen Nespresso hab ich diesen Luxus jetzt hier auch.

Wir haben herrlich ruhig geschlafen.

Mittwoch 01.02.17 

Bestes Radlwetter.
Wir radeln aus dem CP, direkt davor ein schöner breiter Sandstrand.
Wir müssen immer grinsen, wenn wir "Für spanische Verhältnisse" hören.

Wir würden uns zum Radln oft wünschen, wir hätten in Deutschland auch "spanische Verhältnisse".

Dies ist eine kurze Radtour, insgesamt sind wir 6,66 Km geradelt. Obwohl wir weit gekommen sind. 
Den größten Teil legen wir mit dem Schiff zurück. Bis zum Fährhafen sind es 2,4 Km.
Die Preise sind sagenhaft günstig.
2,65 € inkl. Rad

Die Verbindung sehr gut.


In 30 Minuten bringt uns das Schiff von Puerto de Santa Maria nach Cádiz.

Wer mit dem eigenen Boot fahren will, ein leicht renovierungsbedürftiges steht hier zum Verkauf.

Einfahrt Cádiz Hafen.

Zoom

In Cádiz liegen die Sehenswürdigkeiten nah beieinander 

Durch die engen Gassen der Fußgängerzone geht es zur eigentlichen Sehenswürdigkeit.

Wir gönnen uns einen Café und lassen das Bauwerk auf uns wirken. Wir sind umgeben von jungen Spaniern, guter Musik und einer entspannten Stimmung.
Cádiz Fräulein des Windes, Geliebte des Meeres, eine viel besungene Stadt, die an einer langen Landzunge im Atlantik liegt. 
Das 1100 v.Chr von den Phöniziern gegründete als Gadir gegründete Cádiz gilt als älteste Stadt Europas.

Gleich gegenüber 

Wir radeln zurück zum nähen Hafen.

Hier liegt manch Traumschiff.
Man kann Cádiz natürlich auch auf dem Landweg erreichen, aber mit dem Schiff ungleich schöner.
Ankunft in Puerto de Santa Maria. Die Bootsfahrt war ein Genuss, im T- Shirt in der Sonne sitzen und den Fahrtwind genießen. Sommerfeeling.

Wir hatten bei unserer Winterreise Frühlingstage erhofft, aber hier war gerade Sommer.

Donnerstag 02.02.17

Genußtag
Am Ankunftstag haben wir uns 2 Tage WLAN gekauft, am ersten Tag ging es, mal gut, mal weniger.
Am zweiten Tag ging nichts mehr. 
Auf unsere Nachfrage teilte man uns mit, dass sie gerade Probleme mit dem Netzanbieter hätten, wir bekamen, ohne nach zu fragen die zwei Tage erstattet.
Wir finden, sehr kulant.
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Gibraltar


Sonntag 29.01.17 

Ein Frühstück in der Sonne. Wobei die Engländer schon sehr abgehärtet sind, früh morgends gehts mit dem Hund in kurzer Hose Gassi.
Es gibt hier am Platz den englischen Einheitslook. Meist gestreiftes Shirt, dazu kurze Cargohose und sehr bequeme Schuhe.

Bezahlt haben wir bereits am Ankunftstag, an Entsorgung steht ein großer Concord, wir wollten nicht genau vor deren Türe entsorgen, so dringend war es noch nicht. Scheint gefragt zu sein der Platz, so fahren wir ab. Sind ja nur 31 Km bis Gibraltar.

Sehr beeindruckend, wie weit entfernt, man the Rock schon sehen kann. 
Sattes Grün.
Witzig, bis kurz vor der letzten Ausfahrtsmöglichkeit steht nichts von Gibraltar, aber es wird an der Autobahn auf alle möglichen spanischen Sehenswürdigkeiten hingewiesen. Ist schon ein Stachel in der spanischen Seele.

Ankunft Stellplatz Hafen.
12 €/24 Std. bei über 24 Std. wird ein weiterer Tag berechnet.
Man steht hier wunderschön am Hafen, mit Blick auf den Felsen. V/E im Preis inbegriffen.
Überraschend ruhig, zwischen Gibraltar und dem Stellplatz liegt der Flughafen. Am Tag ca. 7 Landungen, Nachtflugverbot.
Die Landungen sind toll anzuschauen, der Flughafen Gibraltar zählt aufgrund der sehr kurzen Landebahn zu den schwierigsten der Welt und kann nur von kleineren Maschinen angeflogen werden.

Hier finden ca. 100 Mobile Platz.
Einmal mit Panorama rumgeschwengt, wobei sich natürlich die Perspektiven verschieben. Aber den Rock im Hintergrund und die Segelschiffe vor einem ist schon nicht schlecht.
Es ist genug Platz und so stehen wir locker verteilt.

Direkt vor unserem Stellplatz hat ein Schiff extra die Bayerische Flagge gehisst, wäre doch nicht nötig gewesen.😉

Es ist 13:00 Uhr, was sollen wir tun? 
Eigentlich wollten wir parken, kurz mit Emma gehen und dann nach Gibraltar mit dem Bus fahren. 
Dass der Platz so erholsam ist, hätten wir nicht erwartet. Wir haben Zeit, nichts muss unbedingt gesehen werden. Keine Route ist festgelegt.
Also den Tag genießen und morgen Vormittag in aller Ruhe nach " England". 
Eindrücke vom Platz.

Blick durch den Zaun vom Platz auf Gibraltar Hafen.

Wir lassen uns es einfach gut gehen. 
Tags in der Wärme vor und Abends im Womo.

Montag 30.01.17 

Auf nach

Die Grenze ist zu Fuß in 10 Minuten erreicht. Bei diesem Autostau sind wir zu Fuß sicher schneller.

Die Personalausweise sind vorzulegen, ansonsten ist die Kontrolle freundlich, sehr locker.

Es wird "englisch"

Mit dem Bus fahren wir ins Zentrum.

Enge Häuserfluten, Hochhäuser. Eng bebaut, Wohnraum ist gefragt, schön macht es das natürlich nicht.

Gibraltar ist klein, man kennt sich. Hi, Stan, hi Martha, how are you? 
Der Busfahrer Stan kennt sie alle. Hi, Frank. 
Ein Dorf, wie charmant.
Der Bus endet im Zentrum, sehr verlockend wirkt es auf uns nicht.
Ein geschichtlich sehr interessanter Ort.
1704, im Spanischen Erbfolgekrieg, hatten die Britten das Kalksteinmassiv erbeutet, das Ihnen im Frieden von Utrecht 1713 zugesprochen wurde und das heute britische Kronkolonie ist. Im ersten und zweiten Weltkrieg angegriffen.

Mit dem zweiten Bus geht es die Europa Road entlang, bis ans Ende.
Der Bus bringt uns bis zum Europa Platz, also bis zum Ende.

Die Seilbahn fährt im Moment wegen technischen Problemen nicht. Dies stellt sich im Nachhinein als Glückfall heraus.
Eine Seilbahnfahrt hätte uns 18 € pro Person gekostet, mit Karte bezahlt um die 25€, umrechnen der Fremdwährung, Dauer der Fahrt, ca. 2 Minuten.

Auf dem Parkplatz vor der Moschee wartet ein Sammeltaxi. Für 20 € mache Adrian eine einstündige Rocktour mit uns. Wir steigen zu und ab geht's.

Wir fahren insgesamt drei Plätze an. Wir können dort jeweils aussteigen und die Aussicht genießen.
Neben dem umfangreichem Wissen, braucht es die totale Beherrschung des Fahrzeugs hier oben.

Und da sind sie.
Es geht den Affen hier gut, sie werden gefüttert, haben sogar einen eigenen Pool. 2-3 mal im Jahr ziehen sie trotzdem vom Felsen in die Stadt. Dort werden sie wieder eingefangen und zurück gebracht.
Solange die Affen auf dem Berg sind, bleibt Gibraltar britisch.
Leben mit Aussicht

Adrian ist ein Glücksfall, in Gibraltar geboren, mit Witz und sehr fundiertem Wissen, werden wir eine Stunde bestens geführt.

Hier hätte uns die Seilbahn "abgeladen", wir hätten lange nicht soviel gesehen und erfahren.

Adrian erzählt von Gibraltar, der Lebenssituation der Einwohner, den Steuern, der Meinung zum Brexit. Neben ihm sitzt eine Englischlehrerin, die ihrem Partner in Deutsch synchronisiert, wie praktisch.

Wir werden wieder zum Ausgangspunkt gebracht, auch einige Womos parken hier.
Mit dem Bus fahren wir zurück zum Hafenstellplatz.

Viele Besuch kommen nur zum Einkaufen hier her. Das nehmen wir natürlich mit.
Kurz vor der Grenze treffen wir dann doch noch auf einen sehr freundlichen Bobby.

Neben typisch englischen Lebensmitteln, unsere Ausbeute.
Den Rest des Tages genießen wir die Ruhe uns lassen die Eindrücke auf uns wirken.