Eindrücke Haut-Koenigsbourg
Für 9 € Eintritt bekommt man ein Gefühl für das Leben auf einer Burg.
Gut zu Fuß sollte man sein und schwindelfrei.
Mein iPhone meint ich wäre 9 Stockwerke gestiegen, ich fühle eher 39 .🤣
Die Dachziegel die ersetzt wurden, wirken sehr nach Baumarkt. Aber ansonsten, sehr beeindruckend.

Auch die Aussicht.
Zurück zu dem Parkplatz ?
Wirkte ja nicht gerade einladend ?
Der zauberhafte Ort St. Hippolyte, durch den wir gerade durch gefahren sind, soll gleich drei verschiedene, kostenlose Stellplätze für Wohnmobile haben.
Also die 6,9 km zurück.
Und gleich der erste Platz den wir anfahren, perfekt.
Solche Plätze gibt es nur in Frankreich.
An der schönsten Stelle im Dorf, mit Wahnsinns Aussicht auf die Burg, mit kleiner Hecke und Gras vor dem Mobil.
Aber seht selbst.
Wir gönnen uns ein gaaanz spätes Frühstück und verbringen einen ruhigen Nachmittag.
Es ist absolut ruhig hier, bis auf ein paar Vögel und ab und an die Kirchenglocke, hört man nicht.
Dabei ist direkt unter uns das Dorf.

Bei TripAdvisor suchen wir uns ein Lokal für heute Abend raus.
Elsass ohne Flammkuchen geht garnicht.
So spazieren wir Abends nochmal ins Dorf und bekommen einen der letzten Plätze im 
Freundlichste Bedienung, wirklich gute Küche zum fairen Preis, dazu der perfekte Stellplatz.
Schöner kann das Elsass nicht mehr werden und damit ich den Reisebericht nicht umbenennen muss 😉, gehts morgen weiter Richtung Atlantik.

Mittwoch 04.09.19

Wir haben herrlich geschlafen. Das Morgenlicht lässt die Burg erstrahlen.
Heute wollen wir 595 km bis Orleans.
Durch den Ort geht es 2 km an die nahe Autobahn.

Elsass wir kommen wieder, es gibt noch viel zu sehen.

Auf den französischen Autobahnen kommen wir 
schnell voran.
Entspanntes fahren.

Der Stellplatz in Orleans ist gut ausgeschildert und nah der Stadtautobahn.
Wie in vielen Stellplatzapps beschrieben, stehen auch wir vor verschlossener Schränke.
complett steht am Automaten.


Fast jeder zweite Platz ist frei.
Die Boulespieler neben dem Platz raten uns die Telefonnummer an der Schranke anzurufen.
Der rät uns in etwa das, was auf dem Schild bei der Schranke steht.
Während wir telefonieren, kommt ein Wohnmobilist vom Platz zu uns.
Er lächelt und rät uns das Gespräch zu beenden.
Wir verabschieden uns.
Der Mann gibt seinen Code in die Schranke ein und winkt uns auf den Platz.
So hätte dies gestern ein Camper für ihn gemacht.
Wir sollten uns in ca. einer Stunde ein eigenes Ticket holen, dann würde es klappen.
Wir bedanken uns, fahren auf den Platz und tatsächlich, in einer Stunde gibt es wieder ohne Probleme neue Tickets. Abends ist der Platz voll, mit lauter neuen Wohnmobilen. 
Jetzt stehen wir wunderschön und freuen uns morgen auf Orleans 

Aire de Camping Car La Chapelle-Saint-Mesmin 
inkl. Strom, Wasser, V/E 
WLAN sehr schwach
Donnerstag 05.09.19

Auch Nachts ist es hier an der Loire absolut ruhig.
Am Fluss entlang geht es direkt in die nahe Altstadt.

Die Radwege sind gut, die Straßen sauber.
Trotzdem wirken die Randbezirke der Stadt 
ärmlich.

Die Prachtstraßen aus dem 19 Jhd. bestimmen das Bild der Universitätsstadt.
So steht es in unserem Reiseführer.
Prächtig wirkt davon nur eine.
Jeanne d‘Arc, auch Johanna von Orleans oder Jungfrau von Orleans, befreite die Stadt im Mai 1429 von der englischen Besatzung, wurde jedoch nach einem Verrat gefangen genommen.
Sie starb 1431 in Rouen auf dem Scheiterhaufen.
Die Place de Martroi mit der bronzenen Reiterstatue der Heiligen ist der Mittelpunkt der Altstadt.
Zitat ADACTourenSet
kleine Geschichten am Rande
An jedem Hotspot in Europa befindet sich mittlerweile ein nespresso Laden. So auch hier.
Auch hier muss man endlos warten um ein paar Stangen Kaffee kaufen zu können. Schischi und möchten Sie so lange einen Kaffee ? Nein, ich möchte einen kaufen, nach 15 Minuten gehe ich, die Kapseln gibt es auch von anderen Herstellern und garnicht mal so übel. 😉
Die Kathedrale Sainte-Croix, 1601 begonnen, wurde erst 1829 im Stil der Neogotik vollendet.
Der Bereich um die Kathedrale lässt einen irgendwie „gespalten“ zurück.
Ich finde kein besseres Wort.
Teure Läden, ärmliche Menschen. Ein verfallenes Haus, steht neben einem schönen. Ein schönes altes, neben einem hässlichen neuen und umgekehrt.
Besonders auffällig wurde die Armut im carryfour.
Orleans ist eben kein Touristenhotspot, kein fotografierender Tourist, ungewohnt.
Dies ist vielleicht das „echtere Frankreich“.

Insgesamt sind wir 15 km geradelt, der Platz ist für eine Stadtbesichtigung mir dem Fahrrad ideal.
Donnerstag 06.09.19

Wieder haben wir herrlich ruhig geschlafen und dies in einer Großstadt.
Erster Kaffee mit Blick auf die Loire
Heute wollen wir nicht weit, 53 km sind es von Orleans zum Château de Chambord. 
Da bekomm ich sicher auch wieder meine fotografierenden Japaner und Chinesen. 😄

Weiter gehts im