Samstag 21.01.23

Wir haben hier wieder gut geschlafen, Kalimera und Jassas.
Wieder sind alle freundlich.
Für heute haben wir bei park4night „ein verlassenes Paradies“ rausgesucht.
Das einsames Träumchen soll 61 km entfernt sein.
Soll…… den wir werden es nie erreichen.😉
Die Küste ist schön, immer wieder schöne Freistehplätze.
Doch die Straße wird immer schlechter, die Dorfdurchfahrten immer enger.
So langsam verstehen wir auch den Begriff verlassenes Paradies.
Hier ist nichts, im Sommer sicher eine Option, im Moment kann man auch in touristischer Gegend mit etwas Gespür gut frei stehen.
Es wird immer bergiger und steiler, unsere Bremsen heulen immer lauter.😳
So schwenken wir nach langen 30 Kilometern um, fahren quer Richtung Sparta, um wieder auf guten, bekannten Straßen einen Teil zurück zu fahren.
Neues Ziel Nafplio.

Hier stehen wir für eine Stadt wirklich ruhig und fußläufig zur Altstadt.
Dazu mit schöner Sicht und ausreichend Platz.
Sonntag 22.01.23

Die Fischer grüßen, bei einem Kaffee und bester Aussicht den Tag kommen lassen.

Vormittags machen wir uns auf den kurzen Weg in die Altstadt.
Bei einem Cappuccino die Menschen beobachten, es ist Sonntag, die Griechen haben sich schick gemacht, man flaniert.
Nach dem Gottesdienst geht man spät Frühstücken.
Ein schönes Flair hat die Stadt, die Geschäfte und Restaurants sind geöffnet.

Wieder am Platz legen wir die Füße hoch.
Nachdem das Gemüse gestern im Omnia so missglückt ist, gibts den Rest heute wie gewohnt in Olivenöl gebraten aus der Pfanne.

Dazu Pommes aus dem Omnia, welche in 30 Minuten perfekt gelingen.
Montag 23.01.23

Ein letzter Kaffee bei genialer Aussicht.

Bei Park4night ist ganz in der Nähe eine gut anfahrbaren Wasserstelle gelistet.

Also als erstes 1,4 km dort hin.

Mit passendem Anschluss und sehr gutem Wasserdruck.
Der aufmerksame Mitleser hat es bereits bemerkt, unsere Bremsen machen schlimme Geräusche.
Krrrrrrrr lässt auf Metall auf Metall schließen.
Nicht angenehm in einem sehr bergigem Land.

Also, alle guten Dinge sind drei.😉
Nur 7 Kilometer weiter ist eine Renault Werkstatt.
Wieder ohne Termin kümmern sich sofort zwei Mechaniker um unser Problem.
Ob wir einen Kaffee wollen, wir sollen uns doch bitte setzen.
Sofort wird uns kompetent geholfen.
In einer halben Stunde zeigt man uns die blanken Bremsbelege.
Der Chef macht sich selbst auf den Weg neue zu besorgen.

Paula wird so langsam zum Werkstatthund und wieder der Liebling aller.
Mittlerweile wissen wir auch, dass in griechischen Werkstätten Vögel über den Kohlendioxidgehalt wachen.
Wieder nur 1,5 Stunden später ist unser Problem gelöst.
Wir bezahlen 110€ für alles und geben wieder ein gutes Trinkgeld.

Epidauros ist von hier 33 Kilometer entfernt.
Wir parken am großen, kostenlosen Parkplatz am Eingang.
Wieder ist wenig los.

Das beeindruckendste hier ist das Theater, aber auch sonst gibt es viel zu sehen.
Daher wieder ein Link zu Wikipedia:

Unsere Eindrücke:
Wieder beeindruckt die griechische Geschichte, die Bäderkultur und die hervorragende Akustik des Theaters.
Welch Wissen zu damaliger Zeit.

Welch Tag wieder.
Nur 4 Kilometer von hier gibt es einen relativ neuen, kleinen Stellplatz.

Camperstop Kalimera.
Wir werden freundlichst empfangen.
Ein deutsches Auswandererpaar baut sich hier gerade eine Existenz auf.

Das Sanitärgebäude ist noch nicht fertig,  aber das haben wir ja alles an Bord.

Perfektes WLAN, ein gut geplanter Platz.
Genau richtig für heute.
Eine nette Gemeinschaft hier, schöne Gespräche.
Gleich außerhalb des Platzes springen zwei Kettenhunde am Zaun entlang.
Nicht nur dass es grausam zum anschauen ist, wie die Zwei sich reinsteigern und die kurze Kette sie immer wieder zurückwirft, hat Paula richtig Panik.

Die ganze Nacht bellen zahlreiche Hunde der umliegenden Häuser.

Morgen gehts weiter in: